Manuela Nägele Herzlichen Glückwunsch zum 25jährigen Dienstjubiläum!

„Singen Sie doch einfach mal durch die Augen!“
Mit dieser Anweisung brachte die Probandin Manuela Nägele den Chor von einer Sekunde auf die andere zu einem besseren Klang. Jede und jeder konnte es hören und strahlte.
Nicht nur, aber auch so führte sich die frisch gebackene A-Musikerin ein. Und 1995 im Oktober begann dann eine neue Ära für die Kirchenmusik des Distrikts Hedelfingen, Rohracker-Frauenkopf und Wangen.
Was geschah? Die drei Gemeinden wuchsen nicht nur kirchenmusikalisch zusammen. Aus drei Chören wurde mit der Zeit der „Kreuzchor Stuttgart“.
Und wie sich der Chor entwickelte und entfalten konnte!
Große Werke, Gottesdienste, Konzerte, Gospel, launige Chanson- Abende, das alles wurde musiziert, oft mit Kindern aus den Kinder- und Jugendchören. Experimentierfreudig mit unterschiedlichen Musikstilen bis hin zu Gestik, Mimik und ergänzender Darstellung führt Frau Nägele die Chöre zu glücklichen
und erfüllenden Veranstaltungen.
Eigene Kompositionen begeistern alle, Sängerinnen und Sänger, Zuhörer und Zuhörerinnen, die künstlerisch Anspruchsvollstes zu hören und zu sehen bekommen.
Immer ist ihr die Nachwuchsarbeit ungeheuer wichtig. Wie können wir bestehen? Wie wird es weiter gehen in diesen sich so stark verändernden Zeiten?
Diese Gedanken bestimmen stets ihr Nachdenken und ihr Handeln für die Kirchenmusik nicht nur im Distrikt, sondern in Stadt und Land.
Deshalb erhält sie 2011 die Ehrenmünze der Stadt Stuttgart für ihre ehrenamtliche Tätigkeit vor allem im Bereich der Kinderund Jugendchöre.
2012 wird Frau Nägele zur Kirchenmusikdirektorin ernannt in Würdigung ihrer umfassenden und überaus engagierten Arbeit für die Kirchenmusik.
Gottes Wort verkündigen nicht nur mit Worten, sondern mit Musik, das ist eine Herzensangelegenheit für Frau Nägele. Dies lebt sie in immer neuen Formen wie die Freitagabend-Andachten und den 5.Sonntag im Monat mit dem Abendlob.

Aus dieser Haltung heraus ist es für sie auch selbstverständlich, viele Schwerpunkte auf das Zusammenleben und Zusammenwirken in der ganzen großen Chorgemeinschaft, die bei den
Dreijährigen beginnt und mit den Achtzigjährigen nicht aufhört, zu setzen.
Auf ihrer Homepage zitiert Frau Nägele Hildegard von Bingen:
„In der Musik hat Gott den Menschen die Erinnerung an das verlorene Paradies hinterlassen.“
Frau Kirchenmusikdirektorin Manuela Nägele ist ein wahrer Schatz für unsere Kirchengemeinden, die Komponistin, Organistin, Chorleiterin, Musikpädagogin und nicht zuletzt Visionärin, die sich unermüdlich für die Erinnerungen des verlorenen Paradieses – die Musik und die Verkündigung einsetzt.
Vielen Dank für all Ihr Engagement!
Die Gemeinden freuen sich auf noch viele gemeinsame spannende und erfüllende Jahre!
Alles Gute und Gottes Segen!
Das wünschen Roland Profke und
Renate Schlüter für den Chor und die
Kirchengemeinderäte sowie
Pfarrerin Renate Kleinmann

Gaben für den Erntedankaltar in Rohracker und Hedelfingen

Wir freuen uns über Erntegaben zum Schmücken des Erntedankaltars. Das können „klassische Feldfrüchte” sein wie Gemüse und Früchte, aber auch verpackte Lebensmittel aller Art.

Für Rohracker: Die Erntegaben können am Samstag, 3. Oktober, in der Zeit von 10-12 Uhr in der Bernhardskirche abgegeben werden.

Für Hedelfingen: Die Erntegaben können am Samstag, 10. Oktober von 10-15 Uhr in der Kreuzkirche (Seiteneingang) abgegeben oder vor die Tür gestellt werden. Die Gaben kommen in beiden Orten – ebenso wie die Gaben aus den Körbchen der Kinder – nach den Gottesdiensten der „Schwäbischen Tafel“ zugute.

Wir treffen uns wieder!

Frauenkreis, Geselliger Nachmittag und Club im Saal beginnen mit ihren Herbstveranstaltungen
Lange haben wir uns nicht treffen können – jetzt wollen wir einen „Herbststart“ versuchen und Sie herzlich zu einem neuen Programm einladen!
Natürlich ist es uns wichtig, dass unsere Treffen ohne Risiko für Ihre Gesundheit stattfinden, deshalb müssen bestimmte Hygieneregeln eingehalten werden:
• Die Bestuhlung im Saal des Pavillon bzw. in der Frauenkopfkirche wird so vorbereitet sein, dass der nötige
Sicherheitsabstand gewährleistet ist.
• Bis Sie auf Ihrem Platz sitzen oder wenn Sie hinausgehen, bitten wir Sie, einen Mund- und Nasenschutz zu tragen.
• Ihre Namen und Adressen müssen registriert werden.
• Leider müssen wir auf Bewirtung verzichten.
• Unsere Treffen werden kürzer sein als sonst und etwa
eine Stunde dauern.
Bei allen Veranstaltungen ist eine Anmeldung erforderlich – entweder per mail oder telefonisch zu den Öffnungszeiten des Pfarrbüros in Rohracker (siehe letzte Seite).
In den letzten Monaten konnte man nur wenig Gemeinschaft miteinander haben – dass dies wieder möglich ist, wenn auch mit gewissen Einschränkungen, freut uns sehr und wir laden herzlich Menschen aus Rohracker, dem Frauenkopf und Hedelfingen zu solch neuem Zusammensein ein!
Die Vorbereitungsteams von Frauenkreis,
Geselligem Nachmittag und Club im Saal

Informationen zu den Krankenpflegevereinen Hedelfingen und Rohracker-Frauenkopf

In diesem Jahr ist auch bei den Krankenpflegevereinen manches anders: die im ersten Halbjahr geplanten Mitgliederversammlungen mussten wegen der Corona-Pandemie in beiden Gemeinden abgesagt werden.
Der Kirchengemeinderat Hedelfingen und der Kirchengemeinderat Rohracker-Frauenkopf haben beraten, ob diese Versammlungen im Herbst nachgeholt werden sollen. Da die Mehrzahl der Teilnehmer zur Gruppe der
besonders gefährdeten Personen gehört, haben die Kirchengemeinderäte aus Verantwortung dieser Personengruppe gegenüber beschlossen, in diesem Jahr keine Mitgliederversammlungen durchzuführen. Die nächsten Versammlungen sollen dann als gemeinsame Versammlung für die Jahre 2020 und 2021
durchgeführt werden.
Was heißt das für unsere Projekte? Da die Mitgliederversammlung über die Finanzierung der Projekte beschließt und dies nun nicht möglich ist, wurde folgendes Vorgehen vom Kirchengemeinderat
beschlossen: Es werden die bisherigen laufenden Projekte, wie sie in den letzten Jahren in den beiden Mitgliederversammlungen festgelegt wurden, im bisher üblichen Umfang weitergeführt; neue Projekte werden bis zur nächsten Mitgliederversammlung nicht aufgenommen. Die Kirchengemeinderäte folgen mit diesem Beschluss der Empfehlung der Vorstände beider Krankenpflegevereine. In Rohracker-Frauenkopf wird
regelmäßig insbesondere das Projekt „Diakonie plus“ (Förderung von Leistungen, die nicht von der Pflegeversicherung abgedeckt werden) unterstützt; in Hedelfingen über „Diakonie plus“ hinaus zusätzlich vor allem die Haus- und Familienpflege sowie die Sturz-Prophylaxe-Gruppe im Emma-Reichle-Heim.
Die Vorstände beider Krankenpflegevereine werden bei den nächsten Mitgliederversammlungen ausführlich berichten.
Wer vorher Fragen hat, kann sich gerne melden.
Pfarrerin Renate Kleinmann

Aus den Krabbelgruppen

Sooo große Freude hatten wir beim eifrigen Sammeln und Entdecken.
Und dann legten wir dieses Mandala aus den Dingen der Natur, die in der Umgebung herumlagen.
Wie gut, dass Ihr Mamas und ein Papa das Spielzeug aussortiert und so toll gewaschen habt. Beim Waschen helfen alle mit, das macht mächtig Spass!
Und riesengroßen Dank den Mamas auf dem Frauenkopf für die tollen neuen Spielsachen, die Ihr gespendet und eingekauft habt. Dazu haben wir eine Sandkastenabdeckplane gespendet bekommen, da macht das Sandeln noch mehr Spass!

Taizé-Gebete in der 2. Jahreshälfte 2020

Im November und im Dezember werden wir wieder Taizé-Gebete feiern.
Leider können wir heute noch nicht absehen, welche Vorsichtsmaßnahmen beim Feiern von Gottesdiensten wir dann berücksichtigen müssen. Wir werden uns kurzfristig an der Entwicklung der Corona-Pandemie orientieren und Sie per E-Mail und Plakate informieren.
Die Form wird irgendwo zwischen privatem Hausgebet und der gewohnten Andacht im Chorraum der Bernhardskirche liegen. Wir werden die Freiheiten nutzen, die wir zum Schutz aller verantwortungsvoll eingehen können.
Die Termine können Sie sich bereits vormerken:
So 01.11., Mi 04. 11., Mi 11. 11., Do 19. 11., Mi 25. 11.,
Mi 02.12., Mi 09. 12., Mi 16. 12
Burkhard Slaby

Stellenausschreibung Pfarramtssekretärin in Hedelfingen

Die Evangelische Kirchengemeinde Stuttgart – Hedelfingen sucht für das Büro im Pfarramt zum 1.11.2020 einen Mitarbeiter (m/w/d) mit einem unbefristeten Beschäftigungsumfang von 22,5% (9 Wochenstunden)

Ihr Aufgabengebiet umfasst: 

-        Allgemeine Sekretariatsarbeiten

-        Anfragen und Auskünfte bearbeiten

-        Publikums-, Telefon- und Mailverkehr

-        Terminkoordination und Führung des Gemeindekalender

-        Archivierung von Protokollen der kirchlichen Gremien

-        Mitwirkung bei Erstellung und Verteilung des Gemeindebriefs

-        Erstellung von Liedblättern, Plakaten usw. für Gottesdienste

-        und Veranstaltungen

-        Aktualisierung der Schaukästen und Schriftenständer

-        Gegenseitige Vertretung zwischen den Sekretariaten Rohracker/Frauenkopf und Hedelfingen

 

Folgende Voraussetzungen sollten Sie insbesondere mitbringen:

  • abgeschlossene Sekretariats- oder Verwaltungsausbildung oder mehrjährige Berufserfahrung vorzugsweise im Bürobereich

  • Bereitschaft zur Weiterbildung und Teilnahme am Einführungskurs für Pfarramtssekretärinnen

  • Gute EDV-Kenntnisse (MS-Office)

  • Bereitschaft und Fähigkeit, sich in die kirchliche Datenverarbeitung einzuarbeiten

  • Kommunikations- und Organisationstalent sowie Teamfähigkeit

  • Eine freundliche Art im Umgang mit Menschen

 

Anstellung, Vergütung und Sozialleistungen erfolgen gemäß Kirchlicher Anstellungsordnung (KAO/TVöD).

 

Bewerbungen schwerbehinderter Menschen werden begrüßt.

 

Wir erwarten grundsätzlich die Mitgliedschaft in der Evangelischen Landeskirche in Württemberg oder einer anderen Gliedkirche der Evangelischen Kirche in Deutschland.

 

Ihre Bewerbung richten Sie bitte bis zum 31. Juli 2020 an das Evangelische Pfarramt Hedelfingen-Rohracker-Frauenkopf, Rohrackerstr. 254, 70329 Stuttgart. Für Fragen steht Ihnen Frau Pfarrerin Renate Kleinmann zur Verfügung (Tel. 0711/426181).

Aktuelles zu unseren kirchlichen Veranstaltungen und Angeboten

„Was kommt? Was bleibt?“ – heißt es in Modezeitschriften zu Beginn einer neuen Saison. Was man bei der Mode vielleicht schon sagen kann, können wir leider im Bereich unserer Veranstaltungen und Angebote nur sehr beschränkt sagen. Leider gibt es immer noch mehr, was nicht kommen kann, obwohl es geplant war: unter anderem der Diakoniesonntag mit dem traditionellen Diakonieessen in Rohracker, das Sommerfest in Hedelfingen, die Frauenkopfhocketse im Kirchgarten auf dem Frauenkopf und der Kirbegottesdienst in Hedelfingen. Auch die geplante Veranstaltungsreihe zum 90-jährigen Jubiläum der Kreuzkirche muss leider verschoben werden.
Auch unsere regelmäßigen Angebote für Kinder und Erwachsene können leider noch nicht stattfinden (Stand Redaktionsschluss am 8. Juni). Bitte schauen Sie in den Schaukasten und auf unsere Homepage. Dort werden wir Sie informieren, wenn Veranstaltungen, Gruppentreffen oder auch die Kinderkirche wieder möglich sind. Was bleibt? Gott sei Dank dürfen wir wieder Gottesdienste feiern – zwar mit gewissen und teilweise auch schmerzlichen Beschränkungen wie dem „Singverbot“, aber doch so, dass wir uns wieder sehen, gemeinsam beten und Gottes Wort verkündigen und hören dürfen. Und auch wenn wir nicht selbst singen dürfen – wir dürfen die alten und neuen Lieder und Choräle doch – manchmal sogar bewusster als früher – hören und uns an ihnen freuen.
Was bleibt? Die Zusage Jesu Christi, dass er an jedem Tag bei uns ist – in unserer Gemeinschaft und bei jedem einzelnen.


Pfarrerin Renate Kleinmann

Frauenkreis in Coronazeiten – schwäbisch-biblische Impulse nicht nur für Frauen

Der Frauenkreis im Mai hätte sich mit biblischen Geschichten in der schwäbischen Mundart befasst. Darum will ich Ihnen heute meine Gedanken und meine Geschichte aufschreiben.

Nicht zuletzt auf schwäbisch, weil es hier so wunderbare Wörter gibt wie „lommelich“ oder Schimpfwörter wie „sapperlott“, was so viel hoißt wie „haidanai“.
Es war ja die Frage, zu welcher biblischen Geschichte „Jetzet isch´s aber gnuag!“ passen könnte.
Sicher sind Ihnen viele Geschichten dazu eingefallen, denn Jesus hat oft einem unhaltbaren Zustand ein Ende gesetzt und einen Neuanfang ermöglicht.
Coroana hot ons also ausbremst. I zähl zur Risikogruppe, weil i scho zemlich alt ben. Des muaß mr erscht mol schlucka, wo doch mei Alter eigentlich en Fehler vom Amt isch, so denk i älls. Aber do isch mr grad die folgende Gschicht eigfalla:
Zu Jesu Zeita hot die schrecklichschte Kranket „Aussatz“ ghoißa. Mr hot koi Heilmittel ghet ond sie war au überaus asteckend. Mr war absolut machtlos.
Ond do hot mr oifach di Aussätzige ausgschlossa aus dr Gsellschaft. Sie hen en Höhla ghaust ond mr hot se bloß notdürftig versorgt, weil älle Angscht kett hen vor dr Aschteckung.
Die Omas ond Opas hen müaßa ganz alloi zrecht komma. Männer ond Fraua hen für koin me sorga kenna, koi Gschäft, net amol a gscheite Bettelei war erlaubt.
Wenn se hen doch amol naus ganga wella aus ihrem abgrenzta Bereich, no hen se schreia müssa:“Aussatz! Aussatz!“ Ond elle andere sen auf die ander Schtroßaseit ausgwicha.
Die Aussätzige hen net beta dürfa en dr Synagoge ond s´ senga isch ihne scho lang verganga gwesa.
Aber manchmol hen sich dia Kranke zammagschlossa, damit se net gar so alloi waret. Selbscht so en Ausländer ond Heide wie dr Samariter hot bei nen bleiba dürfa.
Ond do treffat zehn solche Aussätzige auf Jesus. „Hilf ons, Herr! Hilf ons! S´ísch wahrhaft gnuag!“ Ond Jesus. Er macht des, was er emmer duat. Er guckt gnau no. Er sieht wie schlecht es dene goht. „I glaub, für euch ischs jetzat wirklich gnuag. Gnuag Schmerza, gnuag Leid, gnuag alloi sei,“ hot er voll Mitleid gsait ond hot se älle zehn gsond gmacht.

Au den Samariter, den Heida, die Alte ond de Jonge, egal wer grad bei der Gruppe drbei war. Ond se sen zrück en ihr alts Leba. Bloß oiner, dr Samariter hot dankschee gsait ond hot Gott globt ond priesa ond hot vielleicht a anders Leba agfange. Mir wissat´s net, aber s´wär schee.
Doch Jesus hot zu nem gsait: „Stand uff und gang, dai Glaube hot dir g´holfa.“
Was für a Wort.
Gsond dätet mir gern bleiba ond au mit de andere was onternemma.
Ond glauba, dass Gott bei ons isch, au wenn mr alloi sei müaßet und onser Seele manchmal ganz trüb wird, des derfet mr en jedem Fall. Des sehn mir au an de Leit, die ons arufet ond helfet oder oifach an ons denket.
Do drfür kennet mr echt au danka.
S´wär recht, s´wär jetzat gnuag! Bleiben Sie alle gesund und behütet!


Ihre Renate Schlüter