Gaben für den Erntedankaltar in Rohracker und Hedelfingen

Wir freuen uns über Erntegaben zum Schmücken des Erntedankaltars. Das können „klassische Feldfrüchte” sein wie Gemüse und Früchte, aber auch verpackte Lebensmittel aller Art.
Für Rohracker: Die Erntegaben können am Samstag, 5. Oktober, in der Zeit von 10-12 Uhr in der Bernhardskirche abgegeben werden.
Für Hedelfingen: Die Erntegaben können am Samstag, 12. Oktober von 10-15 Uhr in der Kreuzkirche (Seiteneingang) abgegeben oder vor die Tür gestellt werden.
Die Gaben kommen in beiden Orten – ebenso wie die Gaben aus den Körbchen der Kinder – nach den Gottesdiensten der „Schwäbischen Tafel“ zugute.

Verabschiedung von Pfarrer Kautter im Rahmen eines Gottesdienstes am 15.07.2019

Herzliche Verabschiedung durch den Hedelfinger Kirchengemeinderat bei den anschließenden Grußworten

und durch den Distrikt, vertreten durch Frau Pfarrerin Kleinmann , Frau Boege und Herrn Pfarrer Wolfer.

Verabschiedung Pfarrer Kautter

Flötengruppe

Kirchenchor

Der Gemeindebrief – Dank an Frau Kellner

Viele Jahre hat Frau Karin Kellner den Gemeindebrief von Hedelfingen „vom Schreiben bis zum Layout“ gestaltet – er war ihr immer wichtig und sie hat viel Liebe auf seine Ausgestaltung verwendet. Dafür herzlichen Dank!

R. Kleinmann

Verabschiedung in den Ruhestand von Hans Schönberger

Grußwort von Pfarrer Wilhelm Kautter zur Verabschiedung in den Ruhestand von Hans Schönberger im Gottesdienst am 16.06.2019

Lieber Herr Schönberger!

Seit genau 22 Jahren sind Sie als Organist für Hedelfingen und Wangen fest angestellt. Jetzt haben Sie das Ruhestands-Alter erreicht und gehen offiziell in Rente.

Ich danke Ihnen für Ihre immer zuverlässigen Organistendienste! Besondere Freude haben Sie an neuen Liedern, denen Sie gerne eine „jazzige Note“ geben.

Und im Klavierspiel können Sie vieles, „aus dem Kopf“ spielen ohne Noten, z. B. Volkslieder beim „Freundeskreis Sonniger Herbst“.

Ich freue mich darüber, dass Sie der Kirchengemeinde als Organist und Klavierspieler erhalten bleiben:

Als ehrenamtlicher Klavierspieler im Emma-Reichle-Heim, wo Sie schon seit Jahren bei den Andachten spielen.

Als „Joker“ bei den Gottesdiensten, wo Frau Nägele froh ist, einen verlässlichen Organisten ansprechen zu können.

Vielen Dank bei diesem „kleinen Abschied“ - Sie bleiben der Kirchengemeinde ja erhalten!

Pfarrer Wilhelm Kautter

Übrigens, wußten Sie schon.......

Beim Sommerfest in Hedelfingen betrug das Opfer 1.108 €. Es ist zu je 50 % für die Reparaturmaßnahmen der Orgel in der Kreuzkirche und für unsere Partnergemeinde Oelze bestimmt.

Für das Café Strichpunkt in Stuttgart, Anlaufstelle für junge Männer mit sozialen Schwierigkeiten wurden 754 € gespendet.

Allen, die mitgeholfen, Kuchen gebacken, gespendet und mitgefeiert haben, sei ganz herzlich Dank gesagt!

Danke an alle, die in diesem Jahr schon für die drei Kirchentaler-Projekte der Kirchengemeinde Hedelfingen (1. Konfirmandenaktivitäten; 2. Hilfe für  Bedürftige; 3. Reparaturmaßnahmen der Orgel in der Kreuzkirche) gespendet haben! Wie 2018 werden auch 2019 im Herbst die über 60-jährigen Gemeindemitglieder (ehemalige Kirchgeldpflichtige) angeschrieben mit der Bitte um eine Spende, damit unsere Gemeinde diese Projekte weiterbetreiben bzw. verwirklichen kann.

Weihnachten ist noch weit – aber vielleicht sieht schon jetzt jemand einen Baum in seinem Garten, der als Weihnachtsbaum in die Bernhardskirche in Rohracker oder in die Frauenkopfkirche passen würde und für den eigenen Garten zu groß geworden ist. In diesem Fall wenden Sie sich bitte an das Pfarramt oder ein Mitglied des Kirchengemeinderats.

Begegnung zwischen den Partnergemeinden Hedelfingen und Oelze

An Fronleichnam (20.06.2019) hatten sich acht Gemeindeglieder aus Hedelfingen zum zweijährigen Partnerschaftstreffen mit der Kirchgemeinde Oelze in Thüringen auf den Weg gemacht. Obwohl Fronleichnam in Thüringen kein Feiertag ist, konnten die Oelzer den Besuch gut organisieren. Gut im Zeitplan, ergab sich auf der Hinfahrt kurz vor dem Ziel noch eine Pause in der gemütlichen Triniusbaude bei Masserberg (August Trinius, Schriftsteller, der u.a. den Thüringer Rennsteig bekannt machte).

Offiziell begann unser Besuch mit einem Vortrag der Thüringer Olitäten - Königin Astrid Schmidt. Thema war: “Kräuter der Bibel“

Dieser fand im Rahmen des 250 – jährigen Jubiläum der Bergkirche in Oelze statt und war auch von Einheimischen gut besucht.

Die rüstige Frauengruppe der Oelzer Kirchgemeinde verwöhnte uns danach mit leckeren Salaten. Mit guten Gesprächen klang der Tag aus.

Der Samstag wurde vom Besuch des Vattenfall – Pumpspeicherwerk in Goldisthal bestimmt. Eine beindruckende Ingenieurleistung im Berg, vorgestellt von einem ehemaligen Vattenfall – Mitarbeiter. Manche Fragen zur Energiepolitik wurden sachkundig beantwortet. Ein Kleinbus war nötig um uns zum Unterbecken, zu der Maschinenhalle tief im Berg und wieder zurück ans Tageslicht zu bringen.

Nach einem Mittagessen in einer netten Waldgaststätte in Goldisthal wurde noch das Oberbecken mit Auto und zu Fuß erkundet. Der Rundblick über die Thüringer Waldlandschaft war beeindruckend.

Ein Besuch in Thüringen ohne Bratwürste und Rostbrätel ist nicht möglich. So wurde am Abend munter gegrillt, gegessen und getrunken. Beim gemütlichen Zusammensitzen gab Gunda Klee einen kleinen Rückblick über das Zustandekommen der Partnerschaft.

Pfarrer Kauter erhielt ein Geschenk zu seinem Abschied. Unser Gastgeschenk, Hedelfinger Wein, konnte auch am Abend auch noch probiert werden.

Zum Abschluss am Samstag hielt Pfarrer Kautter am Vormittag einen kurzen Gottesdienst, kreativ begleitet von Erhard Wahl mit Orgeltönen. Auf der Rückfahrt machte ein Teil der Gruppe einen Halt in Veßra um einen Eindruck vom Klostermuseum zu bekommen.

Ein herzliches Dankeschön an die Oelzer für ein gut gelungenes und harmonisches Partnerschaftstreffen.

Zwischendurch zeigte uns Erhard Wahl die eingerüstete Bergkirche und erläuterte die notwendigen Sanierungsarbeiten an Dach und Turm. Ein Kraftakt für die kleine Gemeinde, deren Eigenanteil 30.000 € beträgt.

Bleibt die Frage offen: Wird es in zwei Jahren ein Treffen in Hedelfingen – Rohracker geben?

Schön wäre es.

 

Rolf Gruber

NACHTSCHICHT IM OKTOBER

Nachtschicht zum Thema „Gottvertrauen“ mit Bestsellerautorin Barbara Pachl-Eberhart. 20. Oktober, 19 Uhr, Andreaskirche Obertürkheim.

Barbara Pachl-Eberhart brachte als Clownsdoktor neun Jahre lang kranke Kinder zum Lachen. Durch eine dramatische Wende in ihrem Leben kam sie schließlich zum Schreiben: 2008 verunglückte ihr Mann und ihre zwei Kinder bei einem Autounfall. Ihre beiden SPIEGEL-Bestseller "Vier minus drei" und "Warum gerade du?", zeugen von kaum fassbarem Gottvertrauen und von der Kraft, die dem Menschen inmitten existenzieller Lebenskrisen zuteilwerden kann. In der Nachtschicht wird sie davon erzählen und wie man trotz schweren Schicksalsschlägen die Lebensfreude nicht verlieren muss. Was Barbara Pachl-Eberhart zu sagen hat, ist schon bemerkenswert genug, sie aber persönlich zu erleben, ist ein ganz besonderes Geschenk. Begleitet wird der Gottesdienst von dem Duo Bebelaar und Goloukhov. Patrick Bebelaar, ist einer der renommiertesten Jazz-Pianisten Deutschlands. Vladimir Goloukhov einer der bekanntesten Vibraphonisten Russlands. Seine Konzerte führten ihn bis in die Carnegie Hall. Für viele russische Fernsehfilme schrieb er die Musik. Auf ihre einfühlsame und energiegeladene Art werden sie den Worten von Barbara Pachl-Eberhart besondere Kraft und Flügel verleihen.

Abschiedsworte von Pfarrer Kautter

Liebe Leserin! Lieber Leser!
Januar 1995: Nach 10 Jahren als Pfarrer in Heilbronn und ein halbes Jahr vor der Einschulung unseres Sohnes Christoph machte sich unsere Familie auf die Suche nach einer neuen Pfarrstelle und einem neuen Lebensort. Nach einer Besichtigung auf den Fildern kamen wir hier in S-Hedelfingen mit der quietschenden Straßenbahn 13 an (diese hatte es, wie auch später die Stadtbahnen, unserem Sohn gleich angetan — heute ist er Verkehrsingenieur).
Anders als in dem besichtigten Filderort war hier in Hedelfingen Alltagsleben zu spüren. Bei einem Gang durch den Stadtteil bis hinter die Steinenbergschule fiel uns der dörfliche Kern mit der Kelter und dem Blick auf die Weinberge ebenso wie der Blick auf den Fernsehturm („hier ist Stuttgart“) und auf die Industrie im Neckartal („hier arbeitet Stuttgart“) gleich ins Auge.
Als ich als Pfarrer, und wir als Pfarrfamilie unter mehreren Bewerbern gewählt wurden und in den Sommerferien — rechtzeitig vor Schuljahresbeginn — hier leben und arbeiten durften, hat sich vieles von den ersten Eindrücken bestätigt: Hedelfingen ist ein Stadtteil mit gewachsenen Strukturen und viel Neues.
„Dorfbewohner“ gibt es ebenso wie Menschen, die von überall auf der Welt kommen, auf Dauer oder nur vorübergehend bleiben, so wie üblicherweise auch Pfarrer. Dass aus diesem „Vorübergehend“ 24 Jahre wurden, hätten wir damals nicht gedacht. Es spricht für den Stadtteil und für die Kirchengemeinde.
Dörflicher Kern — Stadtteil — Offenheit zur Welt (der Hafen…) — Kirchengemeinde als Lebensort (damals mehr als heute) und als Veranstalter (heute mehr als damals):
Die Kinder– und Jugendarbeit florierte: Kinderstunde, Kinderchor, Kinderkirche, Singspiele und Jungscharen — heute noch mehr als damals ist Kreativität gefragt ( mit mehr oder weniger Erfolg), damit Kinder und Eltern christliche und kirchliche Angebote annehmen in ihrem stark durchgetakteten Alltag.
Die Kirchenmusik floriert im Erwachsenenbereich: der Kreuzchor ist dank der Kantorin und der Distrikt-Struktur, die wir dem damaligen Dekan zu verdanken haben, zu einem renommierten Chor geworden. Im Kinder-Bereich wird es auch in der Musik nach beeindruckenden Aufbau-Jahren immer schwieriger, dass Angebote wahrgenommen werden. Dank anderthalb Pfarrstellen bis zur Streichung der 2. Pfarrstelle und zum Weggang von Pfarrerin Silber 2007 konnten besondere Gottesdienstformen entwickelt und bis jetzt dank der Teams beibehalten werden: der Spazierweg-Gottesdienst „Spiritueller Spaziergang“, Thematische Gottesdienste, Abendgottesdienste.
Die Seelsorge in der Gemeinde und im Emma-Reichle-Heim einschließlich der Sitzwachengruppe lag mir besonders am Herzen. Diakonische Angebote und Kontakte waren mir und meiner Frau wichtig: der Freundeskreis Suchtkrankenhilfe, die vielen „Haustürgäste“, der nachbarschaftliche Kontakt zur Diakoniestation und der Krankenpflegeverein das ganze Jahr über — der Offene Mittagstisch, der Weihnachtswunschbaum, die Stände des Freundeskreises Flüchtlinge und des Weltladens Wangen beim Sommerfest.
Das engagierte, gut zusammenarbeitende Team der Hauptamtlichen (die Arbeit verteilt sich hier auf immer weniger Schultern) und die aktiven Ehrenamtlichen machten und machen vieles möglich. Der Blick über den Tellerrand der Kirchengemeinde war alltäglich: durch Begegnungen im Stadtteil unterwegs sowie in der Ökumene, mit Vereinen, mit dem Rathaus als gutem Nachbarn — und durch die internationalen  Gastgemeinden: „schon immer“ die Niederländische, seit ein paar Jahren die Ghanaische Gemeinde. Weitere „Blicke über den Tellerrand“ gewährte mir die Mitarbeit im Kirchenbezirk, und so war ich — und auch die Verantwortlichen in der Gemeinde, die von mir regelmäßig informiert wurden, nicht überrascht über strukturelle Veränderungen. Aus vielen großen Gemeindegruppen sind in 24 Jahren weniger, meist kleinere geworden. 1995 gehörten über 2000 Menschen zur Gemeinde, heute sind es weniger als 1300. Von 2 Pfarrstellen im Jahr 1995 bleibt mit dem aktuellen Pfarrplan eine halbe übrig, ebenso in Rohracker-Frauenkopf, von wo aus die Kirchengemeinde Hedelfingen ab meinem Ruhestand „pfarramtlich“ betreut wird.
Viel haben wir erlebt und gearbeitet in 24 Jahren hier in S-Hedelfingen, wir waren fröhlich und traurig, wir waren jung und sind alt geworden.

Wir danken Ihnen für die gefüllten Jahre — und freuen uns auf die kommende Zeit in Leipzig, näher bei Sohn, Schwiegertochter und Enkel.
Seien Sie behütet — und: auf Wiedersehen!


Ihr Pfarrer Wilhelm Kautter
und Dorothea Kautter

Worte von Frau Wießmeyer zur Verabschiedung von Pfarrer Kautter

Liebe Gemeinde, liebe Leser,
Nun ist es an der Zeit sich von unserem Pfarrer zu verabschieden.

Jammern können wir ja eigentlich nicht. Schließlich blieb er ganze 24 Jahre bei uns.
Und doch ... zum Jammern ist einem schon zumute. Nur ungern geben wir ihn her. Zu sehr hat man sich an sein Da-sein gewöhnt. Zuverlässig. Immer war er da. In den Ausschüssen, Sitzungen, in den ahlreichen Arbeitsgruppen, im Pfarramt und natürlich an den SONNTAGEN, im Gottesdienst. Wir mussten uns darüber nie Gedanken machen. Er war ja immer da. Und wenn nicht, dann hat er dafür gesorgt, dass jemand für ihn einspringt. Wir waren immer bestens versorgt. Es war alles perfekt geplant. So einen guten Planer habe ich persönlich noch nie gesehen ... mit 2 spitzen Bleistiften, mehreren farbigen Kulis … hat er seinen Terminkalender akribisch geführt. Voller Neid sah ich ihm zu. Ich bin an der Führung meines Terminkalenders immer wieder kläglich gescheitert, bis ich eine digitale Ausrüstung hatte. Doch selbst dann, kam es hin und wieder vor, dass ein Termin unterging. Nicht so bei Herrn Kautter! Er brachte es ganz ohne digitalen Terminkalender auf die Reihe.
Als er, mit seiner Frau und seinem Sohn, zu uns kam, war die Lage in Hedelfingen äußerst spannend: Der damalige Kirchengemeinderat unter der Leitung von Herrn Rattay war in der nicht beneidenswerten Situation ein neues Team zusammenstellen zu müssen. Gleich zwei Pfarrstellen sowie die Kantorei und die Stelle des Mesners mussten neu besetzt werden. Es blieb Herrn Kautter keine Zeit sich einzugewöhnen. Er war sofort mittendrin im Geschehen als Gestalter, Manager, Ideengeber und Seelsorger.
Interessant ist auch, dass er 1984 in Kornwestheim seine Prüfungspredigt über Epheser 4,4 gehalten hat. Schicksal oder Fügung, dass er 11 Jahre später in die einzige Kirche Deutschlands kommt in der ein Lichtband diesen Spruch aus Epheser 4,4 „EIN LEIB UND EIN GEIST, EIN HERR, EIN GLAUBE, EINE TAUFE, EIN GOTT UND VATER ALLER, DER DA IST ÜBER EUCH ALLEN“ beherbergt?
Am 14.07.2019 werden wir uns nun beim Sommerfest von unserem Pfarrer Kautter und seiner Frau, die ebenfalls eine Lücke in der Arbeit mit Kindern hinterlässt, verabschieden. Mit ganz viel Dankbarkeit und ganz viel guten Wünschen im Herzen für eine gute Zeit in Leipzig, in der Nähe der Familie des Sohnes Christoph.
Notieren Sie sich doch diesen Termin. Es beginnt bereits um 10.00 Uhr mit einem Gottesdienst. Sie sind herzlich eingeladen.


Ihre Ute Wießmeyer

(Einladung zum Sommerfest mit Verabschiedung Pfarrer Kautter)